Grundsteinlegung in Rosenhöhe: Startschuss für ein neues Wohnquartier in Wadersloh

Wadersloh, 07. Juli 2026: Mit der feierlichen Grundsteinlegung ist ein bedeutender Meilenstein für das Wohnquartier Rosenhöhe erreicht. Auf dem ehemaligen Gelände der Geschwister-Scholl-Realschule in Wadersloh entwickelt Heckmann Bauland und Wohnraum ein modernes Quartier mit insgesamt 52 Wohnungen. Das Projekt verbindet öffentlich geförderten Wohnungsbau mit hochwertigem Wohneigentum und setzt zugleich konsequent auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Zeitkapsel als Zeichen für die Zukunft

Ein besonderer Moment der Grundsteinlegung war das Einlassen einer Zeitkapsel in das Fundament. Sie enthält unter anderem eine Urkunde zur Grundsteinlegung, Baupläne des Quartiers, aktuelle Tagesszeitungen sowie Münzen unserer Zeit, Visitenkarten und einen USB-Stick. Die Zeitkapsel soll künftigen Generationen einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des neuen Wohnquartiers geben.

Wohnraum für unterschiedliche Lebensphasen

Im ersten Bauabschnitt entstehen am Schulkamp zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28 öffentlich geförderten Wohnungen. Die barrierearmen Wohnungen schaffen dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum und bieten attraktive Wohnmöglichkeiten für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine gemeinsame Tiefgarage.

An der Langenberger Straße entstehen zusätzlich zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Die Vermarktung des ersten Gebäudes an der Langenberger Straße 11 hat bereits begonnen. Nach der Fertigstellung bietet die Rosenhöhe modernen Wohnraum für Familien, Paare und Senioren und trägt damit nachhaltig zur positiven Entwicklung der Wohnungsangebots in Wadersloh bei.

Ein Projekt mit Ausdauer

Der Weg bis zur Umsetzung war alles andere als selbstverständlich. Nach dem Erwerb des Grundstücks im Jahr 2022 veränderten sich die Rahmenbedingungen für die gesamte Bauwirtschaft grundlegend. Der Ukraine Krieg, steigende Energiepreise, hohe Inflation, Lieferengpässe sowie deutlich gestiegene Bau- und Finanzierungskosten führten bundesweit dazu, dass zahlreiche Bauprojekte verschoben oder ganz eingestellt werden.

Für Heckmann Bauland und Wohnraum war jedoch früh klar, dass die Entwicklung der Rosenhöhe fortgesetzt wird. Die Planungen wurden an die veränderten Bedingungen angepasst und das Projekt konsequent weiterverfolgt. „Wir haben nie darüber nachgedacht, uns von Wadersloh oder von diesem Projekt zu verabschieden. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, ob man Verantwortung für einen Standort übernimmt“, erklärt Geschäftsführer Franz Venker.

Nachhaltig bauen – Verantwortung übernehmen

Mit der Rosenhöhe entsteht ein Quartier, das ökologische, wirtschaftliche und soziale Verantwortung miteinander verbindet. Alle Gebäude werden im energieeffizienten KfW-40- Standard errichtet und zusätzlich nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) zertifiziert.

Für die Umsetzung der öffentlich geförderten Wohnungen konnten Fördermittel in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro eingeworben werden. Damit wird bezahlbarer Wohnraum geschaffen und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum klimafreundlichen Bauen geleistet. „Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Mit der Rosenhöhe schaffen wir Wohnraum für unterschiedliche Lebensphasen und verbinden wirtschaftliche, ökologische und soziale Verantwortung in einem Quartier. Dass wir dieses Projekt trotz der schwierigen Marktbedingungen realisieren können, freut uns ganz besonders“, so Frank Venker.

Die Rosenhöhe im Überblick

• 28 öffentlich geförderte Wohnungen am Schulkamp
• 24 freifinanzierte Eigentumswohnungen an der Langenberger Straße
• Rund 6,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel
• Einrichtung im energieeffizienten KfW-40-Standart mit zusätzlicher QNG-Zertifizierung
• Geplante Fertigstellung des ersten Bauabschnitts: Anfang 2028